ASANA

… und deren Wirkungen.

SURYA NAMASKAR – Sonnengruß oder Sonnengebet

Zwölf verschiedene Stellungen mobilisieren unseren Körper und lassen ihn geschmeidig werden. Vorwärtsbeugen, Rückenbeugen, tiefe Aus- und Einatmung, sanftes Training für die Arm- und Beinmuskulatur, fördert die Durchblutung , reduziert Fett in der Bauchregion und regt unseren Kreislauf an. Zwölf Sonnengrüße am Tag und wir erhalten unsere Vitalität und Flexibilität bis ins hohe Alter.
Chakras: Muladhara – 1. Chakra Wurzel, Swadhisthana – 2. Chakra Nabel, Manipura – 3. Chakra Solar Plexus oder SonnengeflechtAnahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals , Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge und auch zuletzt das Sahasrara  – 7. Chakra Scheitel- oder Kronenchakra.   

SIRSASANA – Kopfstand

Erhöht die Durchblutung des oberen Rückens, des Nackens, der Ohren, der Augen und unseres Gehirns. Lenden- und Kreuzbeinregion der Wirbelsäule und die Bandscheiben werden entlastet. Kopfhaut und Gesichtshaut werden besser durchblutet und kann gegen Haarausfall und gegen Faltenbildung wirken. Regt die Zirbeldrüse und die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) an. Das Praktizieren dieser Asana stärkt unsere Gedächtnisfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und unseren Intellekt. Bei regelmäßigen üben wirkt der Kopfstand verjüngend.
Chakras: Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge, Sahasrara  – 7. Chakra Scheitel- oder Kronenchakra.

URDHVA PADMASANA – Kopfstand im Lotus

Die Wirkungen wie beim Kopfstand, jedoch werden hierbei die Wirbeläule und ihre Bänder zusätzlich gestärkt.

SARVANGASANA – Schulterstand oder die Kerze

foto: agnes stadlmann

Sarvangasana – Der Schulterstand

Gleicht Über- und Unterfunktion der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse aus, stärkt Oberarmmuskulatur, Nackenmuskulatur und Nackenbänder. Erleichterung auch bei Beschwerden der Krampfadern. Viele Wirkungen wie beim Kopfstand, der Schulterstand wirkt entspannend und lässt uns ICH sein.                                     Chakras: Vishuddha – 5. Chakra Hals

SETU BANDHASANA – Brücke

Kräftigt den Rücken, Gesäß und Oberschenkel, fördert Flexibiltät der Wirbelsäule, stimuliert die Schilddrüse.

MATSYASANA – Fisch

Verringert Haltungsschäden, wirkt Kopfschmerzen und Migräne entgegen, stärkt Schilddrüse und Nebenschilddrüse, durchblutet Schulter und Nacken und fördert eine tiefe Aus- und Einatmung, hilft bei Asthma. Dehnt unsere Hals- und Brustmuskeln.
Der Fisch öffnet unser Herz und lässt uns mehr Freude empfinden.
Chakras: Anahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals.

Matyasana Der Fisch

Matsyasana Der Fisch

HALASANA – Pflug

Die Wirkung wie beim Schulterstand – Sirsasana. Dehnt und streckt zusätzlich den Rücken und die hintere Beinmuskulatur, die Lenden- und Halsregion. Der Pflug gleicht uns aus und steht für Harmonie – wir finden schneller zur unseren inneren Mitte.
Chakras: Anahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals.

Halasana

Halasana Der Pflug

KARNA PIDASANA – Ohr-Knie-Stellung

PASCHIMOTHAN ASANA – Vorwärtsbeuge oder Zange

KURMASANA – Schildkröte

Reguliert Verdauung, regt den Magen, die Leber und die Bauchspeicheldrüse an. Fördert die Flexibilität der Kniesehnen und Kniemuskeln. Verringerung des Fettes in den Bauchmuskeln. Jeder Wirbel und jedes Band in der Nachregion und der Wirbeläule wird mit reichlich Blut versorg. Bauchspeicheldrüse wird angeregt. Die Shushumna – feinstoffliche Haupternergiebahn wird aktiviert.
Chakras: Muladhara – 1. Chakra Wurzel, Swadhisthana – 2. Chakra Nabel, Manipura – 3. Chakra Solar Plexus Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge.

BHUJANGASANA – Kobra

foto: agnes stadlmann

Bhujangasana – Die Kobra

Die Kobra dienst der maximalen Durchbiegung des Rückens. Die Aktivierung der tiefen Muskulatur und die Oberflächenmuskulatur stärken den Rücken. Rückenschmerzen werden beseitigt, Bauchorgane werden angeregt und wirkt gegen Verstopfung. Unterstützt die Heilung bei verschiedenen Frauenkrankheiten, da die Kobra auf die weiblichen Geschlechtsorgane wirkt.
Sie wirkt energetisierend, befreit und öffnet uns. Mit Mut und Selbstbewusstsein streben wir zu hohen Idealen.
Chakras: Anahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals , Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge.

SALABHASANA – Heuschrecke

Die Heuschrecke aktiviert. Deltamuskel, Trizeps, Brustmuskeln, Gesäßmuskel, Rückenmuskulatur und Rückenstrecker werden gestärkt. Die Bauchmuskeln, Beinstrecker und Hüftbeuger werden gedehnt. Die inneren Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren werden massiert. Die Darmfunktion wird reguliert. Rückenschmerzen und Ischiasbeschwerden werden geheilt. Die Heuschrecke entwickelt unsere Durchsetzungskraft, Selbstbewusstsein und stärkt das Urvertrauen.
Chakras: Vishuddha – 5. Chakra Hals

DHANURASANA – Bogen

Im Bogen werden Heuschrecke und Kobra kombiniert. Eine Asana die besonders Frauen gut tut. Hals-, Brust-, Lenden- und Kreuzbeinregion profitieren bis hin zur Rückenmuskulatur. Bauchorgane werden massiert und Verdauungsstörungen, wie Verstopfung behoben. Bauchbeschwerden, als auch Ansammlungen von Blut im Bauch werden gelöst. Bei Rheuma soll es unterstützend wirken. Reduziert Fett und regt den Appetit an. Brustmuskeln, Bauchmuskeln, Beinstrecker, Hüftbeuger werden gedehnt und Unterarmmuskeln, Rückenstrecker, Beinstrecker und unsere Gesäßmuskeln werden gestärkt. Der Bogen trainiert unseren Rücken maximal und aktiviert unseren Solar Plexus. Unser Selbstvertrauen wächst und unser Geist wird beflügelt.
Chakras: Manipura – 3. Chakra Solar Plexus oder Sonnengeflecht,  Anahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals , Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge.

ARDHA MATSENDRASANA – Drehsitz

foto: agnes stadlmann

Ardha Matsendrasana – Der Drehsitz

Der Drehsitz macht unseren Rücken elastisch, massiert unsere Bauchorgane, Giftstoffe der Verdauung werden gelöst und abgeführt, Durchblutung der Bauchorgane (Magen, Leber, Nieren und Darm) werden gefördert, Verstopfungen und Verdauungsstörungen behoben. Schräge Bauchmuskeln, Rückenmuskeln, Lendenmuskeln werden gedehnt und gestärkt. Das sympathische Nervensystem und die Spinalnerven (Rückenmarksnerven) werden mit frischen Blut angereichert.
Ardha Matsendrasana baut Stress ab, beruhigt und ist Nerven stärkend. Lässt uns im inneren Gleichgewicht bleiben, auch wenn äußere Umstände uns fordern.
Chakras: Muladhara – 1. Chakra Wurzel, Ajna – 6. Chakra Stirn zwischen den Augenbrauen – steht für das dritte Auge und Sahasrara  – 7. Chakra Scheitel- oder Kronenchakra.

PADA HASTASANA – stehende Vorwärtsbeuge

Pada Hastasana reduziert übermäßiges Fett am Bauch und entwickelt eine schöne Figur. Das Rückgrat wird gestreckt und elastisch. Sehnen in den Beinen und die Waden-, Gesäß- und Rückenmuskeln werden gedehnt. Unser Gehirn wird besser durchblutet, deshalb wirkt  die stehende Vorwärtsbeuge sehr belebend und wir erhalten mehr Energie.
Chakras: Muladhara – 1. Chakra Wurzel, Sahasrara  – 7. Chakra Scheiten oder Kronenchakra.

TRIKONASANA – Dreieck

foto: agnes stadlmann

Trikonasana – Das Dreieck (Variation)

Organische Wirkungen wie beim Drehsitz. Die schrägen Bauchmuskeln, breite Rückenmuskulatur und Armstrecker werden gedehnt. Harmonie erzeugt Trikonasana und unsere Ansichten über Neues können besser überdacht werden.
Chakras: Muladhara – 1. Chakra Wurzel, Swadhisthana – 2. Chakra Nabel, Manipura – 3. Chakra Solar Plexus oder Sonnengeflecht,  Anahata – 4. Chakra Herz, Vishuddha – 5. Chakra Hals.

SAVASANA – YOGA NIDRA – Totenstellung

Tiefenentspannung für Körper, Geist und Seele. Stress wird abgebaut. Der Parasympathikus (vegetatives Nervensystem) wird aktiviert und lässt den Körper entspannen und regenerieren. Die Leistungsfähigkeit des Organismus wird wieder aufgeladen. Der Sympathikus wird reduziert, indem wir unseren Organismus mittels Autosuggestion dazu auffordern. Die voran gegangen Asanas können somit besser verarbeitet und gespeichert werden. Das Energiefeld weitet sich aus und führt zu einem Gefühl der Freude und Zufriedenheit.
Chakras: Alle 7 Chakras und auch Nadis werden harmonisiert.

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Diese Asanas sind eine gute Basis für eine gelungene Praxis und es gäbe noch viele, für den Körper und Geist zu erwähnende Asanas wie AKARNA DHANURASANA – Pfeil und Bogen,  ANJANEYASANA – Spagat,  BANDHA PADMASANA – gebundener Lotus, BEKA ASANA – Kranich, CHAKRASANA – Rad, GARBHASANA – Embryo, GARUDA ASANA – Adler, GOMUKHASANA – Kuhkopf, KAKASANA – Krähe, KAPOTHA ASANA – Taube, KUKUTASANA – Hahn, MANDUKASANA – Frosch, MAYURASANA – Pfau, OMKARASANA – OM-Stellung, PADMASANA – Lotus, PARVATASANA – Berg, VIRASANA – Krieger, VRIKSHASANA – Baum, VRISCHIKASANA – Skorpion und noch viele mehr und dessen Variationen. Hier möchte ich auf die Fachliteratur von Swami Vishnu-Devananda „Das große illustrierte YOGABUCH“ verweisen.